Fakten

Verfügbar ab
01.08.
Ausbildungsart
3 Jahre Berufsschule, Studium an Universität zwischen 4-6 Jahre
Schulabschluss
Mittlere Reife oder Höher
Erwartete Fähigkeiten und Interessen
Du bist geeignet für den Beruf als Logopäde, wenn dir die Arbeit mit Menschen viel Freude bereitet und du im Umgang mit Patienten geduldig bist. Flexibilität und psychische Belastbarkeit sind weitere persönliche Voraussetzungen für diesen Beruf. Außerdem solltest du einen sicheres Auftreten, eine starke Stimme und eine gute Ausdrucksfähigkeit haben. Viele Berufsfachschulen erwarten auch ein phoniatrisches Gutachten, um sicherzustellen, dass deine „Sprechwerkzeuge“ geeignet sind, um einen Sprechberuf zu ergreifen. Auch Kreativität ist förderlich, um deine Therapien abwechslungsreich und individuell zu gestalten.

Beschreibung

Als Logopäde hast du eine wichtige und unverzichtbare Aufgabe im medizinischen Bereich. Du arbeitest interprofessionell in einem Team mit anderen Therapeuten, z.B. Ergo- und Physiotherapeuten, Neuropsychologen, Pflegekräften und Ärzten. Als Logopäde behandelst du Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. Du kannst sowohl mit Kindern vom Säuglingsalter an als auch mit erwachsenen Patienten jeden Alters arbeiten. Demzufolge hast du in diesem Berufsfeld eine große Bandbreite verschiedener Störungsbilder und dadurch auch die Möglichkeit, dich durch zusätzliche Fortbildungen zu spezialisieren. Durch deine Arbeit können die Patienten einen Großteil ihrer Selbstständigkeit und Teilhabe im Alltag zurückerlangen und gewinnen dadurch wieder an Lebensqualität.

Ausbildungsart

Deine Ausbildung zum Logopäden findet hauptsächlich in einer Berufsfachschule für Logopädie statt. Zudem kann man verschiedene Richtungen wie Sprachheilpädagogik, klinische Linguistik oder z.B. Patholinguistik auch an Universitäten studieren, um logopädisch und wissenschaftlich zu arbeiten.

In der Berufsfachschule lernst du die wichtigsten Grundlagen über den menschlichen Körper, insbesondere über die Funktionsweisen der Atemorgane und des gesamten Sprech- und Schluckapparates bis hin zum Gehirn. Du erhältst umfangreiches theoretisches Wissen in Fachgebieten wie Pädagogik, Soziologie, Linguistik, Psychologie, HNO und Phoniatrie, Pädiatrie, Neurologie, Sprecherziehung, Stimmbildung oder auch Gesetzeskunde. Natürlich erwirbst du auch explizites logopädisches Fachwissen, das sich auf Sprach-/Sprech-/Stimm- sowie Schluckstörungen aller Art bezieht. Zusätzlich müssen Auszubildende einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden.

Die Ausbildung zum Logopäden wird zunehmend akademisiert, sodass neben der Ausbildung auch die Möglichkeit besteht, Logopädie an Hochschulen oder Universitäten zu studieren. Hierbei liegt dann der Fokus auf dem wissenschaftlichen Arbeiten, welches du durch Praxiserfahrung in mehreren Praktika ergänzt. Die Praktika erfolgen in verschiedenen medizinischen Einrichtungen oder Praxen.

Impressionen

Fazit

Immer wieder zeigen Studien, dass neurologische Erkrankungen wie Schlaganfälle häufiger werden und auch vermehrt bei jüngeren Menschen auftreten. Die Gesellschaft wird immer älter, wodurch sich verschiedene Krankheitsbilder häufen, die zu sprachlichen Einschränkungen führen können. Hier wird die Arbeit des Logopäden unverzichtbar, damit Betroffene den Alltag wieder möglichst eigenständig bewältigen und dadurch am beruflichen und sozialen Leben teilhaben können. In der Logopädie gibt es aber auch viele andere Bereiche wie Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern, Stimmstörungen oder Stottern. So kann man sich vielfältig in seinem Beruf betätigen und sich auch gut spezialisieren. Toll ist, dass man Menschen auf ihrem Weg durch das eigene gelernte Fachwissen unterstützen kann und sie ins Leben oder zurück zur Teilhabe am Leben begleiten kann. Ein Beruf in Zusammenarbeit mit vielen Professionen mit viel Möglichkeit zur Entfaltung.

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